Glossar

    Aktive Belegschaft: Anzahl der Mitarbeiter, die in einem aktiven Arbeitsverhältnis stehen, ohne Auszubildende und Mitarbeiter in passiver Altersteilzeit

    Australian-Medium-Term-Notes-Programm (AMTN-Programm): Rahmenvertrag zwischen Unternehmen und Händlern von Schuldverschreibungen, der es Unternehmen ermöglicht, Wertpapiere am australischen Kapitalmarkt zur Beschaffung von Fremdkapital innerhalb kürzester Zeit zu platzieren

    Ausschüttungsquote: Die Ausschüttungsquote ist die Summe der auf die Stammaktien entfallenden Dividenden im Verhältnis zum Ergebnis nach Steuern, das auf die Aktionäre der TRATON SE entfällt. Die Ausschüttungsquote gibt Auskunft über die Verteilung des Ergebnisses.

    BEV: Batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge

    Commercial-Paper-Programm (CP-Programm): Rahmenvertrag zwischen Unternehmen und Händlern von Schuldverschreibungen, der es Unternehmen ermöglicht, unbesicherte, kurzfristige Schuldtitel am internationalen Geldmarkt zur Beschaffung von Fremdkapital innerhalb kürzester Zeit zu platzieren

    Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO): international anerkanntes Rahmenwerk für das Enterprise Risk Management und das Interne Kontrollsystem (IKS)

    Compliance: Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, unternehmensinterner Richtlinien sowie ethischer Grundsätze

    Corporate Governance: im internationalen Sprachgebrauch Bezeichnung für die verantwortungsvolle, auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensführung und ‑kontrolle

    CSRD: Corporate Sustainability Reporting Directive der Europäischen Union

    DCGK: Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält in Form von Empfehlungen und Anregungen international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung

    Derivate/derivative Finanzinstrumente: Finanzinstrumente, deren Wert sich im Wesentlichen vom Preis und den Preisschwankungen/-erwartungen eines zugrunde liegenden Basiswerts (z.B. Aktien, Devisen, Zinspapiere) ableitet

    Dividendenrendite: Als Dividendenrendite wird die Relation aus Dividende für das Berichtsjahr und dem Schlusskurs des letzten Handelstags des Berichtsjahres je Aktiengattung berechnet; sie zeigt die Rendite je Aktie. Die Dividendenrendite findet insbesondere Verwendung bei der Aktienbewertung und zum Aktienvergleich.

    ESG (Environmental, Social, Governance): Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung

    European-Medium-Term-Notes-Programm (EMTN-Programm): Rahmenvertrag zwischen Unternehmen und Händlern von Schuldverschreibungen, der es Unternehmen ermöglicht, Wertpapiere am europäischen Kapitalmarkt zur Beschaffung von Fremdkapital innerhalb kürzester Zeit zu platzieren

    Fair Value: Er entspricht dem beizulegenden Zeitwert, d. h. dem Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte.

    Funktionskosten: Funktionskosten sind Umsatzkosten, Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten.

    Kurs-Gewinn-Verhältnis: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ergibt sich aus der Division des Jahresschlusskurses je Aktie durch das Ergebnis je Aktie. Es spiegelt die Ertragskraft je Aktie wider und gibt im Mehrjahresvergleich Auskunft über deren Entwicklung.

    Marktanteil: TRATON-Anteil an den Zulassungen von Lkw und Bussen am Gesamtmarkt

    OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development): Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

    Option: Vereinbarung, bei welcher der Käufer berechtigt, aber nicht verpflichtet ist, den zugrunde liegenden Vermögensgegenstand zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt für einen vorab festgelegten Preis zu erwerben (Call-Option) oder zu veräußern (Put-Option). Hingegen ist der Verkäufer der Option zur Abgabe bzw. zum Kauf des Vermögensgegenstands verpflichtet und erhält für die Bereitstellung der Optionsrechte in der Regel eine Prämie.

    Section 232: Section 232 des Trade Expansion Acts von 1962 ist ein zentrales Instrument der Handelspolitik der USA, das dem Präsidenten der USA die Möglichkeit gibt, Importe zu regulieren, wenn diese die nationale Sicherheit gefährden könnten. Section 232 erlaubt es dem Präsidenten der USA, Maßnahmen wie Zölle, Importquoten oder andere Handelsbeschränkungen zu verhängen, wenn bestimmte Güter für die Verteidigung, kritische Infrastruktur oder Schlüsselindustrien der USA als strategisch relevant gelten.

    Sonstiges Operatives Ergebnis: Besteht aus Nettowertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte, Sonstige betriebliche Erträge und Sonstige betriebliche Aufwendungen

    Swap: Vereinbarung zweier Vertragsparteien über den Austausch von Zahlungsströmen über eine bestimmte Zeitspanne. Wichtige Beispiele sind Währungsswaps, bei denen auf unterschiedliche Währungen lautende Kapitalbeträge getauscht werden, und Zinsswaps, die üblicherweise den Tausch von fixen und variablen Zinszahlungen derselben Währung vorsehen.

    TMS: TRATON Modular System

    Weighted Average Cost of Capital (WACC): Bezeichnung für die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten. Der Kapitalkostensatz leitet sich aus den Verzinsungsansprüchen der Kapitalgeber ab.

    Zulassungen: Anzahl der erstmalig in einem Land bei den jeweiligen Zulassungsbehörden zugelassenen und registrierten Neufahrzeuge. Mit den Zulassungen wird die Größe des Marktes für Neufahrzeuge und damit auch die Marktentwicklung beschrieben. Aus den Zulassungsdaten wird auch der Marktanteil berechnet.